Musa Basjoo – Japanische Faserbanane, ca. 60-80 cm

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Musa Basjoo

Die japanische Faserbanane, wie sie auf deutsch genannt wird, ist die frosthärteste Bananenstaude der Welt, die auch in den allermeisten deutschen Gärten mit ein wenig Schutz in Form eines abgedeckten Laubhaufens überwintern kann. Das heißt, die Blätter sind zwar bei –3°C hinüber und auch der Stamm schafft max –8°C, aber das Rhizom, wie die Knolle samt Wurzelgeflecht genannt wird, kann –12°C aushalten. Die Frostschärfe und die Eindringtiefe in das Erdreich wird durch den Laub-/Mulchhaufen vermieden, daher treibt die Banane in den allermeisten Fällen im Mai wieder aus.

Mit reichlichen Wasser- und Düngergaben (Bananen sind Starkzehrer), kann die Staude in einem Jahr problemlos die 4 Meter Marke knacken, erhält man Teile des Stammes (grösserer Laubhaufen), sind auch 6 Meter nicht unrealistisch. Der Hammer in jedem Exotengarten.

Nach 3-5 Jahren bildet die Musa Basjoo eine imposante Blüte, aus der bis zu 8 cm grosse Früchte entspringen, die allerdings mit Samen durchzogen sind.

Der Scheinstamm stirbt im Anschluss ab, allerdings bildet die Banane schon im jungen Alter sogenannte Kindel, die für das Überleben der Staude sorgen. Sie können auch abgestochen und einzeln weiter kultiviert werden.

Sie kaufen EINE Pflanze mit einer momentanen Gesamthöhe (inkl. Topf) von etwa 60 - 80 cm (17.05.2022) ! Die Pflanzen sind Freilandpflanzen, also ständig Wind und Wetter ausgesetzt, ein Vorteil zu den Gewächshaus-Hochzüchtungen.

Achtung: Jahreszeitbedingt wird ggf. ab Herbst bis auf ein Blatt zurück geschnitten, auch der komplette Stamm Cut ist möglich aber überhaupt kein Problem, die Bananen treiben wie im Freiland aus dem Scheinstamm im Frühjahr wieder aus. Das Ganze hat zum einen den Sinn, Schädlingsbefall im Winterquartier zu minimieren und zum anderen würden im kommenden Frühjahr diese "alten" Blätter aufgrund des reduzierten UV-Licht Angebotes ohnehin schnell im Wind zerreißen.